Goldfrapp - Head First

Schon ist die Rückbesinnung wieder da. Nein, Goldfrapp haben (leider?) nicht mehr mit den gefühlvollen Klangwelten ihrer Anfangszeit zu tun, wenden sich auf "Head First" aber noch stärker den 80er Jahren zu mit leicht durchwachsenem Ergebnis.
Gerade bei den Synthis ist eine starke Rückorientierung von bis zu drei Dekaden zu erkennen. Nicht nur in der ersten Single "Rocket" fühlt man sich gelegentlich an Van Halens "Jump" erinnert. Zugegebenermaßen ist diese Herangehensweise gewöhnungsbedürftig, auch wenn Alison Goldfrapps weiche Stimme dem Arrangement eine überaus luftige Komponente verleiht.
Ehe man sich versieht, ist man schon beim Rausschmeißer "Voicething" angekommen – die 38 Minuten Spielzeit von "Head First" vergehen aber auch wie im Flug. Tatsächlich fühlt man sich hier gelegentlich an "Felt Mountain" erinnert, aber auch Adiemus winken vorbei. Dazwischen gibt es große Pop-Songs mit treibender, elektronischer Note, die mal besser ("Dreaming", "Believer"), mal schlechter ankommen ("Alive", "Hunt"). Ein paar kleinere Ausfälle müssen aber dabei sein, schließlich handelt es hierbei um ein Goldfrapp-Album – wieder mal sehr solide mit ein paar Hits, verstörenden Tönen und einem breiten Meer an durchwegs soliden Songs. Wie gehabt, nur eben anders.
Erhältlich ab: 19.03.2010
Erhältlich über: Mute Records (EMI Music)
Gerade bei den Synthis ist eine starke Rückorientierung von bis zu drei Dekaden zu erkennen. Nicht nur in der ersten Single "Rocket" fühlt man sich gelegentlich an Van Halens "Jump" erinnert. Zugegebenermaßen ist diese Herangehensweise gewöhnungsbedürftig, auch wenn Alison Goldfrapps weiche Stimme dem Arrangement eine überaus luftige Komponente verleiht.
Ehe man sich versieht, ist man schon beim Rausschmeißer "Voicething" angekommen – die 38 Minuten Spielzeit von "Head First" vergehen aber auch wie im Flug. Tatsächlich fühlt man sich hier gelegentlich an "Felt Mountain" erinnert, aber auch Adiemus winken vorbei. Dazwischen gibt es große Pop-Songs mit treibender, elektronischer Note, die mal besser ("Dreaming", "Believer"), mal schlechter ankommen ("Alive", "Hunt"). Ein paar kleinere Ausfälle müssen aber dabei sein, schließlich handelt es hierbei um ein Goldfrapp-Album – wieder mal sehr solide mit ein paar Hits, verstörenden Tönen und einem breiten Meer an durchwegs soliden Songs. Wie gehabt, nur eben anders.
Erhältlich ab: 19.03.2010
Erhältlich über: Mute Records (EMI Music)












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