Johnny Cash - American VI: Ain't No Grave

Es ist unheimlich gespenstisch diese Stimme zu hören. Johnny Cash ist bereits seit Jahren tot, doch sein musikalisches Erbe lebt weiter. Tatsächlich fand Rick Rubin noch genügend Aufnahmen, um den sechsten Teil der American Recordings-Serie zu veröffentlichen. Ist "Ain't No Grave" tatsächlich der Abschluss? Man will es nicht so recht glauben, something’s fishy.
Beinahe programmatisch wirkt der Opener "Ain't No Grave". Cash singt "There ain't no grave can hold my body down" – wie wahr, wie wahr. Und: Gänsehaut. Gewohnt minimalistisch in Szene gesetzt, genügt die Stimme des Großmeisters alleine, um eine Geschichte zu erzählen. Erneut macht er sich bekannte Songs zu Eigen, insbesondere "Redemption Day" von Sheryl Crow und Kris Kristoffersons "For The Good Times", das wie ein letzter Abschied von seiner June wirkt.
Mit "I Corinthians 15:55" hat sich auch ein letzter eigener Song auf "American VI" versteckt – ein bewegendes, reüssierendes Kleinod, neben dem "I Don't Hurt Anymore" beinahe lieblich wirkt. Bleibt natürlich noch die Frage zu beantworten, ob es sich hierbei tatsächlich um Cashs letztes Album handelt? Vielleicht liefert eine Zeile aus dem abschließenden "Aloha Oe" die richtige Antwort: "One fond embrace [...] until we meet again".
Erhältlich ab: 26.02.2010
Erhältlich über: Mercury Records (Universal Music)
Beinahe programmatisch wirkt der Opener "Ain't No Grave". Cash singt "There ain't no grave can hold my body down" – wie wahr, wie wahr. Und: Gänsehaut. Gewohnt minimalistisch in Szene gesetzt, genügt die Stimme des Großmeisters alleine, um eine Geschichte zu erzählen. Erneut macht er sich bekannte Songs zu Eigen, insbesondere "Redemption Day" von Sheryl Crow und Kris Kristoffersons "For The Good Times", das wie ein letzter Abschied von seiner June wirkt.
Mit "I Corinthians 15:55" hat sich auch ein letzter eigener Song auf "American VI" versteckt – ein bewegendes, reüssierendes Kleinod, neben dem "I Don't Hurt Anymore" beinahe lieblich wirkt. Bleibt natürlich noch die Frage zu beantworten, ob es sich hierbei tatsächlich um Cashs letztes Album handelt? Vielleicht liefert eine Zeile aus dem abschließenden "Aloha Oe" die richtige Antwort: "One fond embrace [...] until we meet again".
Erhältlich ab: 26.02.2010
Erhältlich über: Mercury Records (Universal Music)












18.04.2010 19:12