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So oft hat sich der Mann vervielfältigt, dass man fast vergessen hat zu fragen: Wer ist Olli Dittrich selbst? Gibt seine Musik Auskunft? Dittrichs erste Platte erschien 1977, er hat seither etwa 250 Lieder geschrieben, hat eigene Alben veröffentlicht, sich bei den "Doofen" im bescheidenen Mittelgrund, bei "Texas Lightning" trommelnd im Hintergrund rumgedrückt und jetzt endlich ist er auf sich selbst zurückgekommen.

Was für eine Entdeckung! Dieses Album adaptiert mühelos den koketten Charme der Zwanziger Jahre Chansons ("Kein Wort wahr"), den breitbeinigen Happy-Sound des Sechziger-Jahre-Schlagers ("Du bist die Sonne"), den schmetternden Schmelz der Mariachis ("Die größte Liebe");
Der unüberhörbare Spaß des Albums aber hat einen doppelten Boden. Hinter allen Stilen und ironischen Volten bricht sich etwas Aufrichtiges und Ernstgemeintes Bahn: Melancholie.


[1]
  
Something Arschloch
  
3:21

[2]
  
Kein Wort wahr
  
3:21

[3]
  
Kleines Herz (springt wie ein Känguru)
  
4:39

[4]
  
Die größte Liebe (ist die, die man nicht bekommt)
  
3:03

[5]
  
Ich habe keine Tränen mehr
  
3:29

[6]
  
Du bist die Sonne
  
3:54

[7]
  
Was ist denn hier los?
  
3:25

[8]
  
Noch einen Tanz
  
2:06

[9]
  
Wirklich schade
  
2:39

[10]
  
Keine Zeit
  
3:35

[11]
  
Unsere Gedanken
  
3:45

[12]
  
Ich habe keine Tränen mehr
  
3:31

jc18957
Donnerstag, 23. Oktober 2008FacebookStumbleUpondeliciousMister WongGwiri

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