Wer auch nur ein stecknadelkopfgroßes Etwas von Popmusik versteht, hat voll Höchstspannung auf diesen Moment gewartet - darauf, dass dieses berückend schöne, wilde und unberechenbare Wesen Polarkreis 18 ein zweites Mal aus seinem Geheimversteck kommt.

Mit "Allein, Allein" brechen Polarkreis 18 endgültig das Eis! Und alles bleibt neu, getrieben von der ungewohnten Mischung aus Selbstbewusstsein und Wahnsinn. Polarkreis 18 switchen das Dancefloor-Stroboskop an, wie man es von ihnen noch nicht gehört hat, in "Allein Allein" (der ersten Single, VÖ: 03.10.08) singt Sänger Felix Räuber in Englisch, Deutsch und in Sprachen, die kein Mensch versteht, er segelt auf den Wörtern, taucht in die Oktaven, tanzt in "Heart Of A Man" auf dem Eis, umarmt in "River Loves The Ocean" die Geigen, ohne zu versinken.
Keine Band hat so greifbar vorgeführt, dass die Kälte und die Zärtlichkeit in Wahrheit Schwestern sind. Polarkreis 18 hauchen Widersprüche weg. Sie machen Musik, an der man sich festhalten kann, die aber jederzeit auf dem Sprung zu sein scheint.